Totholz

Totholz

Totholz ist ein charakteristisches Merkmal natürlicher Wälder. Darunter versteht man abgestorbene Bäume oder Teile davon, die sich mehr oder weniger schnell zersetzen. Je nachdem, ob die abgestorbenen Bäume noch stehen oder bereits umgestürzt sind, spricht man von stehendem oder liegendem Totholz.

 

Totholz ist ein wichtiges Strukturelement und bietet auch Unterschlupf, Deckung, Schlafplatz, Überwinterungsort und Brut-gelegenheit für zahlreiche Tierarten, die nicht direkt am Abbau beteiligt sind.Wildbienen und Grabwespen bringen ihre Brut in vermoderten Stämmen unter.

 

Die Wildbienen nutzen dabei oft die Gänge, die andere Totholzinsekten hinterlassen haben. Eine besonders wichtige, weil stark gefährdete Gruppe sind die Bockkäfer, wie der seltene Alpenbock.

 

Die kleine Waldameise ist ein weiteres Beispiel, sie siedelt ausschließlich in Totholz. In ihren Kolonien leben wiederum 20 spezialisierte Käferarten. Die Ameisen sind aber auch beteiligt an der Produktion des Waldhonigs, denn sie „pflegen und beschützen“ die Kolonien der Läuse in einem frühen Anfangsstadium.

Das Projekt wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirt- schaft und Forsten, den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des länd- lichen Raumes sowie die Biosphärenregion Berchtesgadener Land.

  • Start und Ziel
  • Biene in Gefahr
  • Obstbau
  • Wildbienen
  • Honigbiene
  • Bienenhaus
  • Bienengarten
  • Bienenweide
  • Totholz
  • Quellen des Honigs