Obstbau

Obstbau

„Klein aber oho“, denn die Biene ist zwar das kleinste Nutztier, aber für immerhin 30% der globalen Nahrungsmittelernte verantwortlich.

 

Schon die Römer haben üblicherweise Bienen in ihren Gärten gehalten und Karl der Große hat für seine landwirtschaftlichen Güter die Haltung von Bienen vorgeschrieben.

 

Vor allem für den Anbau von Obst ist die Haltung von Honigbienen und deren Bestäubungs-leistung von überragender Bedeutung. Durch die Überwinterung in einem Volk, sind im Frühjahr, wenn unsere Obstgehölze blühen bereits genügend Bienen vorhanden, um die Bestäubung zu gewährleisten. Vorteilhaft für den Ertrag ist auch die Blütenstetigkeit speziell der Honigbienen.

 

Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass sich die Bestäubung durch die sogenannten Wildbienenarten nicht zu unterschätzen ist, da sie bei niedrigeren Temperaturen fliegen können, den Pollen oftmals "trocken" einsammeln und eben weil sie nicht blütenstet sind die vorteilhaft bei Sorten sind, wo eine Selbstbefructung ausgeschlossen ist.

 

Neuere Forschungsergebnisse zeigen auch, dass sich die Bestäubung auch positiv auf die Qualität der Früchte auswirkt nicht nur auf den Ertrag - das sollte uns zu denken geben.

Das Projekt wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirt- schaft und Forsten, den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des länd- lichen Raumes sowie die Biosphärenregion Berchtesgadener Land.

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